Comfee Mobiles Klimagerät PAC 12000
Mobiles Klimagerät mit 12.000 BTU/h für Räume bis 43 m² – die größte mobile Leistungsklasse im Vergleich, dafür deutlich hörbar.
Eine Fensterabdichtung führt das Datenblatt nicht auf, und der Abluftschlauch gibt laut einer Rezension Wärme an den Raum ab. Rechnen Sie ein passendes Abdichtungsset und gegebenenfalls eine Isolierung des Schlauchs als Zusatzkauf ein.
Unsere Bewertung
Grundlage sind Herstellerangaben, technische Datenblätter und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen. Eigene Messungen führen wir nicht durch – mehr dazu in unserer Bewertungsmethodik.
Vorteile
- Eine Rezension nennt für ein Dachgeschoss-Schlafzimmer 24 °C bei 38 °C Außentemperatur
- Ein rund 40 m² großes Dachgeschoss-Wohnzimmer wird laut einer Rezension auf angenehme Temperaturen gebracht
- Eine Rezension zieht das Gerät einem teureren Vorgänger ausdrücklich wegen der geringeren Lautstärke vor und nennt den Schlafmodus zum Schlafen brauchbar
- Eine Rezension berichtet von elf Jahren Einsatz ohne Klappergeräusche und ohne nachlassende Kühlung
- Auf Rollen laut einer Rezension unproblematisch zwischen Räumen umzustellen
Nachteile
- Die Lautstärke ist das wiederkehrende Thema der Rezensionen; eine beschreibt ein Gespräch im selben Raum als unmöglich
- Drei Rezensionen bezweifeln die beworbene Fläche – eine nennt 2 °C Absenkung auf 15 m² binnen einer Stunde
- Eine Rezension bemängelt, dass der Abluftschlauch Wärme an den Raum abgibt
- Eine Fensterabdichtung führt das Datenblatt nicht auf; eine Rezension berichtet, für die Durchführung die Fensterfront durchbohrt zu haben
- Eine Rezension erwartete nach der Anleitung eine App-Anbindung, das gelieferte Gerät hatte keine WLAN-Funktion
Unsere Einschätzung im Detail
Das Comfee PAC 12000 ist ein Monoblockgerät: Die gesamte Technik steckt in einem Gehäuse im Raum, die warme Abluft geht über einen Schlauch aus dem Fenster. Der Hersteller nennt 12.000 BTU/h (3,5 kW) Kühlleistung für Räume bis 43 m² – die größte Leistungsklasse unter den mobilen Geräten in diesem Vergleich. Gedacht ist das Gerät für große Wohnräume und Dachgeschosse, in denen eine fest installierte Anlage nicht infrage kommt.
Montage und Inbetriebnahme
Das Datenblatt führt den Abluftschlauch auf, eine Fensterabdichtung dagegen nicht – anders als bei mehreren anderen Monoblöcken im Vergleich. Eine Rezension berichtet von reichlich mitgeliefertem Zubehör, eine andere davon, für die Durchführung eigens die Fensterfront durchbohrt zu haben. Planen Sie ein passendes Abdichtungsset deshalb vorsichtshalber ein: Ohne Abdichtung zieht ein großer Teil der warmen Luft sofort wieder in den Raum. Das Gerät steht auf Rollen, das Umstellen zwischen Räumen beschreibt eine Rezension als unproblematisch.
Wirkung
Zur Kühlleistung gehen die Rezensionen auseinander, und zwar entlang der Raumgröße. Für ein Dachgeschoss-Schlafzimmer nennt eine Rezension 24 °C bei 38 °C Außentemperatur, für ein rund 40 m² großes Dachgeschoss-Wohnzimmer bestätigt eine weitere die erwartete Wirkung, und eine französische Rezension berichtet von 21 °C statt 29 °C in einem 44 m² großen Wohnraum. Drei Rezensionen bezweifeln dagegen die beworbene Fläche; eine davon nennt 2 °C Absenkung auf 15 m² binnen einer Stunde. Auch die Herstellerangaben selbst schwanken: Der Produkttitel nennt 117 m³ (43 m²), die Merkmalsliste rund 100 m³ (41 m²).
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Die Lautstärke ist das wiederkehrende Thema der ausgewerteten Rezensionen. Das Datenblatt nennt 63 Dezibel, ohne Angabe, ob Schalldruck oder Schallleistung gemeint ist. Mehrere Rezensionen beschreiben einen deutlich hörbaren Betrieb, eine davon ein Gespräch im selben Raum als unmöglich. Zwei Rezensionen halten dagegen: Eine vergleicht das Geräusch mit einem starken Ventilator und nennt den Schlafmodus zum Schlafen brauchbar, eine andere berichtet nach elf Jahren Einsatz von ruhigem Laufgeräusch. Kritisch genannt wird außerdem, dass der Abluftschlauch Wärme an den Raum abgibt.
Verarbeitung und Qualität
Zur Verarbeitung äußern sich die Rezensionen selten, und wenn, dann positiv: Eine berichtet von elf Jahren Einsatz ohne Klappergeräusche und ohne nachlassende Kühlung. Kritik trifft eher den Lieferweg und die Ausstattung – eine Rezension nennt eine um eine Woche verspätete Lieferung, eine weitere erwartete nach der Anleitung eine App-Anbindung, die das gelieferte Gerät nicht hatte.
Für wen eignet sich das Gerät?
Das PAC 12000 eignet sich für große Wohnräume und Dachgeschosse, in denen eine feste Anlage nicht infrage kommt und die kleineren Leistungsklassen nicht ausreichen. Für das Schlafzimmer ist es angesichts des Lärmwerts von 63 Dezibel und der entsprechenden Rezensionen nur eingeschränkt geeignet, für Büroräume mit mehreren Personen ebenso wenig. Wer die volle Fläche von 43 m² erwartet, sollte die Zweifel mehrerer Rezensionen einkalkulieren und im Zweifel einen kleineren Raum ansetzen.
Ausstattung im Überblick
Alle technischen Angaben sind Herstellerangaben.
- Kühlleistung 12.000 BTU/h (3,5 kW) laut Hersteller – die größte Leistungsklasse unter den mobilen Geräten im Vergleich
- Herstellerangaben zur Raumgröße schwanken: Der Produkttitel nennt 117 m³ (43 m²), die Merkmalsliste rund 100 m³ (41 m²)
- Kältemittel R290 (Propan) laut Datenblatt
- Drei Betriebsarten: Kühlen, Entfeuchten, Ventilieren – kein Heizbetrieb
- Drei Geschwindigkeitsstufen, Schlafmodus und automatisch schwenkendes Luftaustrittsgitter, Bedienung am Gerät oder per Fernbedienung
- Saisonale Energieeffizienzquote (SEER) 14,5 und Leistungsaufnahme 1.350 W laut Datenblatt; eine Energieeffizienzklasse nennt es nicht
- Datenblatt nennt einen Lärmwert von 63 Dezibel, ohne Angabe, ob Schalldruck oder Schallleistung gemeint ist
Dieses Gerät arbeitet mit dem Kältemittel R290 (Propan) – brennbar, mit sehr geringem Treibhauspotenzial gegenüber R32. Was das für Wartung und Sicherheit bedeutet, steht im Ratgeber Wartung und Reinigung.
Weitere Geräte im Vergleich
Den vollständigen Vergleich mit allen Geräten und Filtern finden Sie hier. Die drei bestbewerteten anderen Geräte:
Fazit der Redaktion
Das Comfee PAC 12000 schließt im Vergleich die Lücke zwischen den mobilen Geräten bis 10.400 BTU/h und den fest installierten Split-Klimaanlagen. Die Rezensionen bestätigen die Kühlung großer Räume unter dem Dach, nennen aber ebenso deutlich den Preis dafür: einen hörbaren Betrieb und eine Fläche, die nicht jede Rezension bestätigt.
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